Nachdem wir auf Netvibes sowohl eine private als auch eine öffentliche Seite eingerichtet haben, haben wir uns in der letzten Einheit mit den Nachteilen von Netvibes auseinandergesetzt. Zwar bietet Netvibes den Vorteil, dass man seine Favoriten unter den Internetseiten auf einer Seite zusammengefügt hat, trotzdem hat das Ganze einen entscheidenden Haken - nämlich, dass alle auf der Seite integrierten Widgets in eigenen kleinen Fenstern angezeigt werden. Die Neuigkeiten werden zwar chronologisch angezeigt, aber man muss sich trotzdem jedes Fenster einzeln anschauen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Deshalb haben wir nach Alternativen gesucht (und auch gefunden), bei denen man alle Neuigkeiten auf einen Blick zusammengefasst sieht - das ganze nennt sich Tumblelog. Tumblelogs gehören zu den sog. Microblogging-Diensten und sind eine Abwandlung von Blogs, aber weniger stark strukturiert. Wir haben uns kurz Tumblr angeschaut, getestet haben wir jedoch Soup, einen österreichischen Tumblelog-Dienst. Die Feeds, die man hier hinzufügt werden abwärts chronologisch angeordnet, wobei es keine einzelnen Fenster gibt, sondern alle Neuigkeiten in einer Liste dargestellt werden. Der Vorteil ist hierbei, wie schon angedeutet, dass man nicht verschiedene Widgets durchforsten muss, um auf dem neuesten Stand zu sein. Wenn man Soup testen möchte, ohne sich vorher anzumelden, kann man das hier.
Der Dienst ist sehr einfach aufgebaut. Im Menü gibt es drei Optionen: Hinzufügen, Bearbeiten und Einstellungen. Unter Hinzufügen kann man auf einfache Art und Weise Text, Links, Zitate, Bilder, Videos, Dateien, Bewertungen oder Events hinzufügen. Unter Bearbeiten kann man die hinzugefügten Inhalte bearbeiten ;). Im Bereich Einstellungen, kann man das Design des Tumblelogs verändern, festlegen welche Seitenelemente man haben möchte, Benutzerdaten eingeben und - sehr vorteilhaft - Feeds von Seiten (wie z.B. Delicious, Netvibes, etc.) automatisch importieren. Wir haben (wieder testweise) Feeds auf Soup hinzugefügt und auch ein Video (von Youtube) eingebettet. Dabei haben wir erfahren, dass Youtube eine neue Form des Einbettungscodes, iframe, verwendet. Dieser Code wird aber nicht von allen Weblogs unterstützt. Man kann aber immer noch den "alten" Code finden (im Video rechtsclick - "copy embed html").
Ist alles recht schön dargestellt und zusammengefasst. Ziemlich praktisch finde ich auch deine zahlreichen Verlinkungen. Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, nicht den Quellenlink als Link einzufügen, sondern diesen direkt in "Youtube", "Netvibes" & Co. umzubenennen. Vielleicht mache ich das jetzt auch...aber nur vielleicht ;)
AntwortenLöschenDankeschön :)
AntwortenLöschenJa, das mit den Links finde ich ganz praktisch - die URL als Link anzugeben versuche ich wenn's geht zu vermeiden, weil das meiner Meinung nach den Lesefluss unterbricht - vor allem bei sehr lange URLs.